Die Europäische Kommission hat ihren 15. Implementierungsbericht veröffentlich und darin auch einen Blick auf die Prepaid- und Mobilfunksituation in Deutschland geworfen. Die erfreuliche Nachricht dabei: Prepaid Karten sind weiterhin auf dem Vormarsch und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Kein Wunder denn die Verbraucher setzen immer mehr auf flexible Tarife ohne lange Laufzeiten und die Finanz- und Wirtschaftskrise hat dafür gesorgt, dass immer mehr Verbrauchern auch Wert auf günstige Tarife legen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass der größte Teil der deutschen Mobilfunkverträge (56 Prozent) aktuell aus Prepaid-Karten besteht.
Negativ wurde im Bericht erwähnt, dass die Senkung der Terminierungsentgelte im Mobilfunkbereich durch die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2009 vielfach nicht an die Kunden weiter gegeben wurden. Die Terminierungsentgelte sind die Kosten die entstehen wenn ein Anbieter ein Gespräch in ein anderes Netz weiter vermittelt. Wenn ein Kunden von O2 also ins Eplus Netz telefoniert muss O2 dafür an Eplus Gebühren zahlen. Die Bundesnetzagentur hatte diese Kosten abgesenkt, die Endkundenpreise waren aber vielfach stabil geblieben – der Gewinn landete bei den Unternehmen selbst.
Das muss allerdings nicht sein, denn gerade im Discount- und Prepaidbereich gibt es genügend Anbieter die extrem günstige Tarife anbieten und mit ihren Gebühren für SMS und Gespräche oft nur bei der Hälfte der entsprechenden Preise der Netzbetreiben liegen. So sind im Prepaid Bereich derzeit 8 und 7,5 Cent-Tarif in fast allen Netzen erhältlich. Wer also den Kostendruck auf die großen Anbieter erhöhen will um diese zu zwingen die Preise zu senken kann recht einfach zu einem Discount-Anbieter wechseln – Auswahl gibt es derzeit genügend: Prepaid Vergleich.










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