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Datenschutzproblem bei den Ortungsdaten: Apple äußert sich endlich


Wenn es um die Vorstellung von neuer Technik und neuen Features geht ist Steve Jobs immer sehr kommunikativ. Bei Problemen und Kritik dagegen wird Apple eher schmallippig.

Die aktuelle Debatte um die Datensammlung von Ortungsdaten bei iPhones und iPads hat mittlerweile genug Welle geschlagen um Apple zu einer Stellungnahme zu zwingen. Auf den Geräte war eine Datei (consilidated.db) gefunden worden. Diese Datei protokolliert die Location des Gerätes mit und legt eine Datenbank an in der diese Ortungen gespeichert werden. Bei Synchronisierung wird diese Datenbank auch auf dem Rechner gesichert.

Auch wenn diese Ortungsdaten nicht in jedem Fall genau sind: Es entsteht im Zweifel eine Datenbank mit den Bewegungsdaten des iPhones oder des iPads. Da diese Geräte meist hoch personalisiert sind lässt sich daraus auch direkt auf den Standort und die Bewegungen des Nutzer zurückschließen. Falls jemand unbefugt Zugriff auf diese Daten bekäme – die unverschlüsselt gespeichert werden – wüsste er eine Menge über die Gewohnheiten des Nutzers. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist diese Speicherung daher hoch bedenklich. Das perfide dabei: Auch wenn die Ortungsfunktionen ausgeschaltet werden speichert die Daten weiterhin die Bewegungen.

Steve Jobs hat nun im Namen von Apple erklärt, dass diese Speicherung (mittlerweile „Locationgate“ getauft). Die Speicherung erklärte er dabei mit einer Mischung aus Features und Fehlern. Die Ortung selbst wäre wohl eine Features das hilft die Standortbestimmung zu beschleunigen. GPS-Ortung selbst dauert zu lange und daher greift man auf die Daten der umliegenden Netzwerke zurück. Die Speicherung der Daten dagegen wäre ein Fehler. Mit einem Update des Betriebssystems soll für die Zukunft diese Funktion auch abschaltbar sein und die dauerhafte Speicherung dieser Daten über Jahre soll ebenfalls geändert werden. Damit würde zwar nach wie vor eine Positionsbestimmung gemacht werden, das Erstellen von Bewegungsprofilen wäre damit aber nicht mehr möglich.

Ob man diese Erklärung glaubt bleibt jedem selbst überlassen. Das Versprechen die Daten künftig auch per Userinteraktion nicht mehr zu speichern hört sich gut an, aber es gibt natürlich keine Gewähr, dass es in Zukunft nicht wieder einen „Fehler“ gibt der dieses Feature außer Kraft setzt. Wer Smartphones nutzt sollte sich daher bewusst sein,. dass so ein Gerät auch viel über den Anwender preis gibt – ob man das möchte oder nicht. Daran ändern könnte sich nur etwas, wenn Benutzer in Zukunft bewusst Systeme meiden die keine Transparenz schaffen im Bezug auf die verwendeten Daten und die rechtliche Situation dahingehend verschärft wird.

Für alle Android User die bei dieser Debatte ein wenig schadenfroh auf die Apple Konkurrenz geschaut haben: Leider gibt es auch bei Android ein ähnliches Problem. Hier werden nicht nur die Ortungsdaten an Google übertragen sondern auch noch die eindeutige Geräte-ID. Ein Statement von Google zu diesem Thema steht derzeit noch aus.

Veröffentlich am: 28.Apr 2011

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  1. Spam bei Apple, Mozilla ohne Double-Opt-in | Blogs optimieren - 29. April 2011

    […] aktiviert. Ob sich Apple wieder auf einen Programmfehler herausreden wird (hatten wir ja schon öfters in letzter Zeit)? Auf jeden Fall sollte Apple seine Datenschutz-Politik überdenken, neben dem […]

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