Sobald Konto- oder Kreditkartendaten hinterlegt sind, bieten die meisten Prepaidanbieter die Möglichkeit an, das Guthaben automatisch aufladen zu lassen. Die Abrechnung der Aufladung erfolgt dann per Bankeinzug oder über die Kreditkarte. Für die automatische Aufladung ist es daher unumgängliche diese Daten dem Anbieter zu übermitteln. Wer dies nicht möchte kann diese Aufladeform leider nicht nutzen.
Derzeit wird zwischen zwei Formen von automatischen Aufladungen unterschieden.
Wer sicher gehen will, dass er niemals ganz ohne Guthaben auskommen muss, kann eine automatische Aufladung einrichten, die das Guthaben automatisch immer dann auflädt, sobald das Restguthaben unter einen bestimmten Betrag sinkt. Manche Anbieter setzen diesen Betrag selbst fest (meistens liegt er dann zwischen zwei und vier Euro), bei vielen ist es aber möglich, die Mindestgrenze selbst zu bestimmen. Im besten Fall kann man dann ganz frei bestimmen, bei welchem Restbetrag wieviel Euro nachgeladen werden sollen; dies bietet zum Beispiel blau.de.
Es kann aber auch eine automatische Aufladung eingerichtet werden, die jeden Monat einen festgelegten Betrag auf das Guthaben dazu bucht. Wie hoch dieser Betrag ist, unterscheidet sich je nach Anbieter. Im Normalfall kann man aus verschiedenen Beträgen wählen oder sogar einen eigenen Betrag angeben. Diese Option eignet sich zum Beispiel für jeden, der jeden Monat einen ähnlichen Guthabenverbrauch hat, oder auch für Eltern, die einen Teil des Taschengelds für ihre Kinder direkt aufs Handy buchen lassen wollen.
Eine automatische Aufladung ist in der Regel kostenfrei, sie kann online im privaten Kundenbereich des Anbieters bequem gebucht oder wieder abbestellt werden. Eine Kündigungsfrist oder Ähnliches gibt es dabei nicht zu beachten.
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