Wer bisher den Umstieg zu einem Discount-Anbieter scheute und lieber bei einem Netzbetreiber Vertrag blieb, für den war der Tarif O2 Genion S genau das Richtige. Der Tarif kommt ohne Grundgebühr oder Mindestumsatz daher und eine Mindestvertragslaufzeit gibt es auch nicht. Nur wer ein Handy dazu möchte zahlt je nach Modell monatlich 5 bis 10 Euro.
Die Gesprächspreise lagen bisher beim Genion S bei 19 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze, SMS kosteten ebenfalls 19 Cent. Das ist zwar nicht wirklich billig (bei den meisten Discountanbieter wie Maxxim oder Congstar telefoniert man für weniger als die Hälfte) aber auch nicht so teuer wie andere Verträge in diesem Bereich.
Laut Teltarif plant O2 aber die Konditionen in diesem Tarif deutlich zu verteuern. Ab 1. November soll es den Genion S nur noch mit einer monatlichen Grundgebühr von 2.50 Euro geben. Auch wer ein Handy dazu nimmt zahlt die 2.50 Euro monatlich zusätzlich zu den Kosten für das Handy. Dazu werden Gespräche teurer. Statt 19 Cent steigt der Gesprächspreis auf 25 Cent pro Gesprächsminute. Nur die Tarif innerhalb der Homezone (3 Cent pro Minute ins deutsche Festnetz, 19 Cent pro Minute in alle anderen Netze) ändert sich nicht. Auch eine Mindestvertragslaufzeit soll es nicht geben.
O2 stellt sich damit zumindest in diesem Bereich gegen den Trend. Während andere Anbieter mit immer günstigeren Tarifen auf den Markt drägnen (zuletzt allmobility mit einem 9 Cent Tarif) verteuert O2 den Tarif. Schade an sich, denn die Abwanderung von Kunden in den Discountbereich wird man so sicher nicht stoppen können. Eine Alternative zu den Discountprodukten ist der Tarif Genion S damit auch nicht mehr – wer einen günstigen Vertrag sucht telefoniert mit den meisten Discountern derzeit deutlich billiger und Handys gibt es bei Verträgen mit 24 Monaten Laufzeit meistens auch günstiger.
Mehr dazu gibt es auch bei Golem.





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