International sieht es für Nokia gar nicht schlecht aus: Der finnische Handy- und Mobilfunkkonzern konnte im Bereich Marktanteil zulegen und erreicht nun weltweit fast 40 Prozent des Gesamtmarktes. In Europa und speziell in Deutschland dagegen sieht es nicht so rosig aus – hier sank der Marktanteil der Finnen von über 44 Prozent auf mittlerweile nur noch 36 Prozent.
Grund dafür dürfte nach wie vor der deutliche Imageverlust durch die Schließung des Bochumer Werkes sein. Durch die Verlagerung der Arbeitsplätze ohne Not ist billigere Ausland hatte Nokia den Umut vieler Beschäftiger aber auch anderer Deutscher auf sich gezogen. Die Kritik an dem Standortwechsel wirkt sich nach wie vor auf das Unternehmensimage aus.
Ein anderer Grund könnte auch in der Modellpolitik liegen. Mitbewerber wie LG oder SonyEricsson haben mit innovativen neuen Geräten wie der Touchscreen-Reihe von LG mittlerweile einen deutlichen Marktanteil für sich beanspruchen können. Derartig innovative Geräte die in Punkte Optik und Handhabung viel Neues bieten fehlen in der Modellpalette von Nokia bislang eher.
Der Prepaid-Discounter RTLmobil (direkt verbunden mit dem Fernsehsender) setzt aber trotzdem auf preisgünstige Nokiamodelle zum Start des eigenen Handyshops. Dort kann man nicht mehr nur die Prepaid Karte erwerden sondern in Verbindung eines von 3 Geräten gleich mit. Zur Auswahl stehen neben dem Nokia 5000 und dem Nokia 6300 auch das SonyEricsson G503. Die Preise für die Pakete liegen dabei im Bereich von 69.95 bis 99.95 Euro. Das Starterpaket ohne Handy kostet 9.90 Euro.
RTLmobil bietet Prepaid Telefonieren ab 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze sowie kostenloses Surfen im Mobilportal von RTL (mobil.rtl.de). SMS werden mit 14 Cent pro Stück abgerechnet.










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