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Deep Packet Inspection: Wenn Daten nicht mehr gleich behandelt werden

Man stelle sich einmal vor, bei der Post wäre es üblich, Briefe und Pakete vor dem Versand zu öffnen, den Inhalt zu inspizieren und den einzelnen Sendungen danach, je nach ihrem Inhalt, unterschiedliche Priorität zuzuweisen – oder manche gleich gar nicht zu versenden, weil dem Postangestellten das Verschickte nicht gefällt. Da würden manche Sendungen gleich am nächsten Tag im Briefkasten liegen, weil der Inhalt als unbedenklich oder sinnvoll eingestuft wurde, andere wären dafür wochenlange unterwegs und wieder andere kämen niemals an. Wer einen Brief verschickt, wäre dann der Willkür einer Institution ausgeliefert. Im Internet würde das beispielsweise bedeuten, dass Kunden mit einer Prepaidkarte oder beim Nutzen bestimmter Dienste künstlich ausbgebremst würden.

Die ITU sorgt für Standards bei der Telekommunikation

Was im Bezug auf den Brief- und Paketversand absurd klingen mag, könnte im Bereich des Internets demnächst zur Wirklichkeit werden. Denn genau darüber berät aktuell die internationale Fernmeldeunion, ITU genannt. Die ITU ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich als einzige Organisation offiziell weltweit mit den technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Heute hat sie 191 Mitgliedsländer. Die Gremien der ITU bearbeiten technische Fragen zur Telekommunikation und stellen die Ergebnisse als Empfehlungen vor; sobald Regulierungsbehörden wie beispielsweise die Bundesnetzagantur diese Empfehlungen übernehmen, werden sie zur Norm.

Und was hat das mit Briefen und Paketen zu tun? Um Daten im Internet zu verschicken, lesen die Router (also die Verteiler, die die Pakete weiterschicken) lediglich den Kopf des Datenpakets aus, den sogenannten Header. Dort steht alles, was der Router wissen muss, um das Paket an die richtige Stelle zu senden. Unter dem Namen „Deep Packet Inspection“ (DPI) wurde aber mittlerweile ein Verfahren entwickelt, das tiefer in die Pakete blickt und sich nicht auf den Header beschränkt. Mit DPI liest man dann nicht nur den Zielort aus, sondern auch den Inhalt der Daten. Das würde es möglich machen, Daten im Internet vor dem Verschicken auszuwerten, ihrem Inhalt oder ihrer Priorität nach einzuordnen und den Verkehr so zu regeln. Beispielsweise könnten manche Daten bevorzugt behandelt werden, andere könnten länger in Warteschleifen stehen, und bestimmte Inhalte würden möglicherweise gar nicht mehr weitergeleitet.

Neuer Standard lässt Angst vor Missbrauch wachsen

Was von einem Standardisierungsgremium der ITU nun bereits verabschiedet wurde, ist eine technische Spezifikation für die Umsetzung von DPI. Nach Angaben der ITU soll der neue Standard den Telekommunikationsanbietern dabei helfen, den Datenverkehr zu regeln und damit die Qualität ihrer Dienste zu verbessern, ohne dass private Informationen von Nutzern zugänglich wären. Genutzt wird DPI schon jetzt, um den Verkehr von Daten in überlasteten Mobilfunkzellen zu steuern. Eine Standardisierung, wie sie nun bevorsteht, sorgt bei vielen Experten aber für Sorgen. Denn nicht zu Unrecht sorgt man sich um die Freiheit des Internets: Eine standardisiertes DPI-Verfahren wäre leicht zu missbrauchen, Mobilfunkanbieter könnten Kunden für die Nutzung bestimmter Internetdienste mit langsamen Verbindungen abstrafen, Staaten könnten ganze Internetinhalte dauerhaft nicht verfügbar machen. Damit könnte die Verwendung eines DPI-Standards in etwas ganz Neuem münden: Zensur.




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