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Prepaid Guthaben aufladen – diese Möglichkeiten gibt es

Prepaid Guthaben aufladen – diese Möglichkeiten gibt es – Die Aufladung des Guthabens unterscheidet Prepaid Karten im wesentlichen von Handytarifen auf Rechnung. Im Prepaid Bereich kann nur dann telefoniert werden, wenn vorher Guthaben auf die Karte geladen wurde. Bei Handytarifen auf Rechnung erfolgt die Abrechnung dagegen im Nachhinein einmal monatlich. Letzteres ist praktisch, weil keine zusätzliche Arbeit für das Aufladen anfällt und man nicht immer darauf achten muss, dass genug Guthaben auf der Karte vorhanden ist, dafür geht die Kontrolle über die angefallenen Kosten verloren.

Kostenkontrolle

Wenn nur verbraucht werden kann, was aufgeladen wurde, ist die Kostenkontrolle sehr einfach: Wird nichts aufgeladen kann auch nichts verbraucht werden, werden 10 Euro aufgeladen können auch nur 10 Euro verbraucht werden. Eine hohe Handyrechnung am Ende des Monats ist so nicht möglich, böse Überraschungen bleiben damit aus.

Im Weiteren haben wir einige der verbreitetsten Formen der Guthaben Aufladung beschrieben:

Die automatische Aufladungen bei Prepaidkarten

Die automatische Aufladung lädt selbstständig Guthaben auf die Prepaid Karte. Dabei gibt es regelmäßige Aufladeformen (einmal pro Monat, einmal pro Woche) oder dynamisches Nachladen. Dabei wird erst dann die Prepaid Karte aufgeladen, wenn der Kontostand unter einen bestimmten Wert (2 Euro, 4 Euro) fällt. Die Aufladung wird dabei in der Regel per Bankeinzug vorgenommen, die Angabe einer Kontonummer ist bei dieser Aufladeform unumgänglich.

Bei einigen Anbietern (beispielsweise Simply, Maxxim oder Discotel) wird diese Form auch als sogenannte Komfort-Aufladung beschrieben. Die Discounter beziehen sich dabei darauf, dass man mit der automatischen Aufladung natürlich die Arbeit für eine manuelle Nachladung spart. Dafür geht natürlich auch ein wenig Kontrolle verloren, da die Aubuchung von neuem Guthaben automatisch vorgenomen wird und man maximal noch einen Benachrichtigung dazu bekommt. Unabhägig von diesem kleinen Nachteil ist die automatische Aufladung von Guthaben immer dann sinnvoll, wenn man monatlich fest beträgt auf der Prepaidkarte benötigt. Dann lohnt es sich, das Guthaben automatisch nachladen zu lassen, denn damit stellt man sicher, das immer genug Prepaidguthaben vorhanden ist und die gebuchte Flat oder Otpion nicht deaktiviert wird.

Aufladungen per Bankeinzug

Bei der Aufladung der Handykarte per Bankeinzug bekommt der Mobilfunkanbieter vom Kunden eine Einzugsermächtigung. Je nach gewählter Aufladeform wird dann bei einer Aufladung ein bestimmter Betrag vom Konto abgebucht. Die Aufladung kann auf verschiedenen Wegen (beispielsweise er SMS oder im Online Kundenbereich) vorgenommen werden. Die Abbuchung ist auch wieder rückbuchbar, allerdings fallen bei einer fälschlicherweise zurückgebuchten korrekten Forderung zusätzliche Kosten an. Man sollte also eher darauf verzichten.

Aufladung per Bon oder Guthaben-Karte

Aufladebons sind die ursprüngliche Form der Guthaben-Aufladung. Man kauft einen Bon in einer bestimmten Höhe und bekommt auf dem bon eine mehrstellige Nummer. Diese gibt man im Handy ein und der Kaufpreis des Bons wird dann als Guthaben aufgeladen. Mittlerweile muss man nicht mehr Bons kaufen, es gibt auch die Möglichkeit direkt an den EC-Terminals in vielen Tankstellen und Kiosken nachzuladen.

Ja nach Netz gibt es dabei unterschiede Guthabenkarten. Im Telekom Netz gibt es die Xtra Cash Karte, bei Vodafone gibt es die Callnow Guthabenkarten und die O2 Bons heißen einfach O2 Guthabenkarten. Dazu gibt es bei einigen Discounter auch noch extra Guthabenkarten. Teilweise sind diese kompatibel mit dem Bons der Netzbetreiber, teilweise aber auch nicht. Im Zweifel sollte man sich daher direkt beim eigenen Anbieter informieren, ob die Karten auch mit anderen Guthabenkarten nachgeladen werden können.

Die Funktionsweise ist dabei in der Regel gleich. Die Guthabenkarten und Bons bieten eine Aufladenummer an, die einzigartig ist und die man entweder über einen Code oder im Kontomanager im Handy eingibt. Dabei wird dann die Gültigkeit des Codes geprüft und falls diese stimmt, wird der Guthabenbetrag aufgeladen.

Die Beträge sind dabei fest gelegt. Oft gibt es Guthabenkarten mit 10, 20 oder 50 Euro Guthaben. Bei ALDI findet man auch einen Bon mit nur 5 Euro Guthaben.

Aufladung der Bankautomat

Die Aufladung per Bankautomat funktioniert wie das Abheben von Bargeld. Nur wird der Betrag nicht ausgezahlt sondern auf die Handynummer gebucht. Für diese Art der Aufladung ist die ec-Karte und die PIN notwendig. Es kann auch Guthaben auf fremde Karten geladen werden. Mittlerweile bieten fast alle Banken diese Möglichkeit an und man kann in der Regel auch Simkarten aufladen, bei denen der Anbieter dies nicht direkt als Form der Aufladung erwähnt.

Aufladung per SMS

Die Aufladung per SMS ist keine eigenen Aufladeform sondern nur eine Möglichkeit einen Bankeinzug anzuweisen. Mit einer Standard-SMS an eine bestimmte Nummer kann bei vielen Anbietern ein Aufladen der Handykarte per Bankeinzug gestartet werden.

Aufladung Online

Die Online-Aufladung funktioniert ebenso wie die SMS-Aufladung als Weg eine Aufladung per Bankeinzug anzuweisen. Im Online Kundenbereich wird dabei einfach ein Betrag ausgewählt und dieser wird dann nach der Bestätigung per Bankeinzug auf die Prepaid Karte geladen.

Tipp: Ab und an werden auch Portale beworben bei denen man angeblich kostenlose Guthaben aufladen kann. Einige Hinweise dazu haben wir hier zusammengefasst: Handy Guthaben kostenlos.


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