Die Anzahl der speicherbaren eSIM-Profile auf einem Endgerät wird primär durch die Hardware sowie den verfügbaren Speicherplatz des fest verbauten Chips bestimmt. Während herkömmliche SIM-Karten jeweils nur einen einzigen Tarif fassen können, ermöglicht die eSIM-Technologie das Hinterlegen mehrerer digitaler Profile auf einem einzigen Gerät. Dies bietet eine hohe Flexibilität, da zwischen verschiedenen Anbietern und Tarifen gewechselt werden kann, ohne jemals eine physische Karte austauschen zu müssen. Wie viele dieser Profile tatsächlich gleichzeitig gespeichert oder aktiv genutzt werden können, hängt dabei stark vom jeweiligen Smartphone-Modell ab (nicht vom Tarif und auch noch vom Mobilfunk-Anbieter).
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Die Anzahl der Profile, die auf eine eSIM geladen werden können, hängt primär vom verwendeten Endgerät und dessen Speicherplatz ab. Während mehrere Profile gespeichert werden können, ist die Anzahl der gleichzeitig aktiven Leitungen stark begrenzt.
Speicherkapazität für Profile
Die meisten modernen Smartphones können zwischen 5 und 10 eSIM-Profile speichern. Die genauen Limits variieren je nach Hersteller:
- iPhone: Modelle ab dem iPhone 11 können in der Regel 8 oder mehr Profile hinterlegen.
- Google Pixel: Diese Geräte unterstützen meist bis zu 8 Profile.
- Samsung Galaxy: Hier liegt die Kapazität oft bei bis zu 5 Profilen.
Aktive Nutzung (Dual-SIM)
Obwohl auf einem Gerät zahlreiche Profile hinterlegt werden können, unterliegt die gleichzeitige Nutzung technologischen Einschränkungen. Im Standardbetrieb ist es bei den meisten Endgeräten lediglich möglich, ein einziges eSIM-Profil zurzeit aktiv zu verwenden. Modernere Modelle, wie etwa das iPhone 13 und dessen Nachfolger oder das Google Pixel 7 und neuere Versionen, bieten hingegen die Funktion der Dual-eSIM an. Diese Technik erlaubt es, zwei digitale Profile parallel aktiv zu nutzen, sofern der jeweilige Mobilfunkanbieter diese Funktionalität unterstützt.

Alles rund um Prepaid eSIM Karten und Tarife
Mittlerweile gibt es bei fast allen Anbieter eSIM zu den Prepaid Tarife, so dass Nutzer die freie Auswahl haben, welchen Tarif sie mit eSIM wählen möchten. Die Freischaltung ist aber meistens unterschiedlich gestaltet – in dem Bereich gibt es noch große Unterschiede zwischen den Anbietern.
Im Bereich der Verwaltung bietet die eSIM-Technologie eine hohe Flexibilität, da hinterlegte Profile direkt in den Systemeinstellungen des Endgeräts nach Bedarf aktiviert oder deaktiviert werden können. Diese Funktion erweist sich insbesondere bei Auslandsaufenthalten als vorteilhaft, um unkompliziert zwischen verschiedenen Landestarifen zu wechseln. Es ist jedoch zu beachten, dass ein installiertes Profil im Regelfall fest an die jeweilige Hardware gebunden bleibt und somit nicht, wie bei einer herkömmlichen Plastikkarte üblich, durch einfaches Umstecken auf ein anderes Mobiltelefon übertragen werden kann. Sollte die maximale Speicherkapazität des integrierten Chips erreicht sein, ist zudem die manuelle Löschung eines nicht mehr benötigten Profils erforderlich, um Platz für eine neue Konfiguration zu schaffen.
Ich schreibe bereits seit 2006 rund um die Themen Prepaid, Mobilfunk und Kommunikation und begleite die Entwicklungen auf dem Markt seit dieser Zeit intensiv und durchaus auch kritisch. Das Internet hat in diesem Segment viel verändert und ist zu einer wichtigen Informationsquellen geworden, die vielfach die Mobilfunk-Fachgeschäfte abgelöst hat. Sollte es Fragen oder Anmerkungen zum Artikel geben – gerne in den Kommentaren oder auch direkt in den soazialen Netzwerken. Mehr zu mir: Wer schreibt hier?