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Schlecker-Insolvenz – Unsicherheit bei Smobil und Schlecker Prepaid


Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Drogeriekette Schlecker war gestern eine der großen Schlagzeilen des Tages (beispielsweise hier, hier oder auch hier). Auch wenn Schlecker schon länger Probleme hatte, kam die Insolvenz doch überraschend. Es ist ungewiss, wie es mit den knapp 30.000 Artbeitsplätzen und ca. 8.000 Filialen der Kette weiter gehen soll.

Vorerst geht der Betrieb und der Verkauf in den Filiane wie gehabt weiter. Für die nächsten 3 Monate sind auch die Gehaltszahlungen gesichert. Was danach kommt ist nicht ungewiss.

Auch im Prepaid Bereich dürfte es für eine Kunden aktuell unklar sein, wie es weiter geht. Schlecker hatte aktuell zwei verschiedenen eigenen Prepaid Marken im Angebot: Schlecker Prepaid (im Netz von O2) und Smobil (im Netz von Vodafone). Beide Marken sind direkt von der Schlecker Insolvenz betroffen. Vorerst gibt es in den Schlecker Filialen zwar weiterhin die Simkarten und auch die Guthabenkarten zu kaufen, es ist aber nicht sicher, dass dies auch für die Zukunft so sein wird. Auch wenn die Marken weiter geführt werden kann es sein, dass Schlecker viele Filialen schließt und man für den Kauf einer Auflade-Karte weite Wege in Kauf nehmen müßte.

Smobil wird aktuell von der allMobility Deutschland GmbH. betrieben, die von Vodafone übernommen wurde. Unter anderem wird auch Allmobil von diesem Unternehmen vermarktet. Es besteht also auch bei einer Pleite von Schlecker die Chance, das Smobil Karten weiter geführt werden – wenn auch vielleicht unter dem Namen Allmobil.

Für die Schlecker-Prepaid Karten dagegen sieht es eher düster aus. Dieser Prepaid Tarif wurde direkt in einer Kooperation von Schlecker und O2 realisiert und falls Schlecker wegfällt ist es durchaus möglich, dass O2 den Tarif ganz einstellt. Pläne und Details gibt es aber in beiden Fällen nocht nicht.

In einigen Foren wird mittlerweile dazu geraten, kein Guthaben mehr zu kaufen, um zu vermeiden, dass der entsprechende Gegenwert zur Insolvenzmasse hinzugerechnet wird ohne das man dafür telefonieren oder SMS schreiben kann. Ob man wirklich so weit gehen muss ist nicht sicher, immerhin kann man die Karten zumindest aktuell nich problemlos nutzen. Daher sollte man als Kunden von Schlecker-Prepaid und Smobil die Entwicklung im Auge behalten, ein Wechsel der Prepaidkarte ist aber zumindest aus heutiger Sicht noch nicht zwingend notwendig.

Veröffentlich am: 21.Jan 2012

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Smobil und Schlecker Prepaid – wie geht es weiter - 24. Januar 2012

    [...] bislang noch eher unsicher war, wie es mit den Prepaid Marken der insolventen Drogeriekette Schlecker weiter geht, liegen [...]

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