Nicht nur innovative Marken wie Simyo oder Callmobile bieten Prepaid Mobilfunk Karten an. Die großen Lebensmittelketten wie ALDI, Rewe aber auch Schlecker sind ebenfalls mit
günstigen Tarifen in den Mobilfunkmarkt eingestiegen. Der Nachteil an diesen Karten: Sie sind nur direkt vor Ort erhältlich und werden nicht
übers Internet vertrieben. Lediglich die Aktivierung der Karten erfolgt im Internet, da sie im Geschäft selbst ohne
Personendaten zu erheben verkauft werden.
Der Begriff ist relativ neu auf dem Mobilfunkmarkt und bezeichnet Anbieter, die insbesondere im Prepaid Sektor extrem günstige Gesprächstarife anbieten.
Dabei besitzen kein eigenes Netz sondern nutzen eines der 4 Netze in Deutschland (D1, Vodafone, E+ oder O2). Merkmale sind unter anderem:
Keine Grundgebühr
Geringe Gesprächskosten
Geringe SMS-Kosten
einheitliche Tarife
In der Regel bieten Prepaid Discounter dafür kaum oder gar keine Sonderleistungen.
Der Prepaid-Discounter-Markt wächst sehr schnell und ist ständig in Bewegung. Prepaid Anbieter wie etwa Callmobile starten im Wochentakt neue Sonderaktionen.
Wir bemühen uns, stets die neusten Informationen zu Prepaid Tarifen bereitzustellen, bitten aber gleichzeitig um Verständis, dass wir für die Angaben keine Gewähr übernehmen können. Im Zweifel gelten
die Angaben des jeweiligen Pepaid Anbieters.
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Prepaid Kartenpreis: Der Kaufpreis der Prepaid Karte. Um den tatsächlichen Kaufpreis zu erhalten sollte man das Prepaid Startguthaben abziehen. Bleibt danach ein Wert von unter 10 Euro ist die Karte im Prepaid Vergleich günstig. Anbieter wie Simyo oder Callmobile variieren häufig den Kartenpreis in diversen Sonderaktionen. Bei einigen Prepaid Anbietern kommen zum Kartenpreis noch Versandkosten hinzu.
Prepaid Startguthaben: Das Guthaben mit dem die SIM-Karte bei Vertragsabschluss ausgeliefert wird. Je nach Prepaid Anbieter und Prepaid Tarif liegt es zwischen 1-20 Euro und kann teilweise durch Aktionscodes oder Freundschaftswerbung noch erhöht werden. Bei einigen E-Plus-Discounter hat das Prepaid Startguthaben eine länger Gültigkeit als normale Aufladungen. Das Startguthaben kann für alle Gespräche und SMS verwendet werden.
Netz: Gibt das Mobilfunknetz an, dass der Prepaid-Discounter nutzt. Die Unterschiede zwischen den Netzen sind im technischen Bereich (Erreichbarkeit, Sprachqualität) kaum noch zu bemerken, allerdings gibt es bei der Ausstattung der Prepaid Karte große Differenzen. D1 bietet eine abschaltbare Rufumleitung zur Mobilbox und Rufnummernmitnahme. Bei E-Plus und O2 gibt es diesen Service leider (noch?) nicht. Die wichtigsten Merkmale sind im Prepaid-Vergleich vermerkt.
Taktung: Gibt die Abrechnungsintervalle an nach denen Gespräche bezahlt werden müssen. 60 steht dabei für 60 Sekunden und heißt, jede angebrochene Minute muss voll bezahlt werden. Die erste Minute muss bei allen Prepaid Discounter immer voll bezahlt werden, im D1-Netz (Callmobile, Klarmobil, Simplytel) auch jede weitere, während im E-Plus-Netz (Simyo, Blau.de) nach der ersten Minute sekundengenau abgerechnet wird. Letzteres ist kundenfreundlicher weil bei kurzen Gesprächen zwischen 1-4 Minuten meist billiger, man bezahlt nur für das was man auch wirklich an Gesprächszeit nutzt.
Prepaid (Guthaben)-Gültigkeit: Gibt an wie lange Guthaben bzw. die Prepaid Karten gültig sind, bevor sie endgültig deaktiviert werden. Die D1-Discounter (Callmobile, Klarmobil, Simply) bieten unbegrenzte Guthabengültigkeit an, auch die Karten haben kein Verfallsdatum, dafür werden dort Geringnutzungsgebühr (Callmobile) und Sonderkündigungsrechte (Simply) eingeräumt. Im E+ Netz kann die Gültigkeit häufig durch Aufladungen bestimmter Höhe verlängert werden. Mit dem Ende der Gültigkeit ist man meist noch eine Zeit erreichbar, bevor die Prepaid Karte ganz deaktiviert wird. Bei vielen Discountern kann das Guthaben ausgezahlt werden, auch wenn es nicht mehr gültig ist.
Prepaid Aufladung: Enthält die Anbieterangaben zu Auflademöglichkeiten. Häufig können aber alternativ auch Bankautomaten und Cashcards genutzt werden.
Häufige Fragen: Warum sind die Prepaid Discount Anbieter so günstig ?
Im Prepaid Vergleich mit den Prepaid Discounter schneiden die Netzanbieter eher schlecht ab. Das liegt in erster Linie daran, dass die Discountanbieter konsequent auf das Internet oder einen starken Handelspartner als Vermarktungsweg setzen und
die Karten in der Regel keine Extradienste ("no frills") wie HSDPA oder ähnliches enthalten. So können sich die Prepaid-Discounter auf reine Telefonie und SMS konzentrieren und dies zu einem sehr günstigen Preis.
Kann man die Rufnummer mitnehmen ?
Rufnummermitnahme (Portierung) bieten aktuell nur die Anbieter im D1 Netz (Callmobile, Klarmobil, Simply) und die Anbieter im virtuellen Vistream-Netz an. Die anderen Prepaid Anbieter haben zwar teilweise Wunschrufnummern im Angebot, bieten aber keine Möglichkeiten zur Portierung. Die Mitnahme der Rufnummer ist kostenlos, allerdings berechnen die
Anbieter VON denen man portiert in der Regel eine Gebühr von 24,95 Euro.
Was ist eine Zwangsmailbox ?
Zwangsmailbox heißt, man kann den Mailboxservice oder die Umleitung zur Mailbox nicht abschalten. Immer wenn man nicht erreichbar ist, geht automatisch die Mailbox ans Telefon. Das kostet zwar
den Prepaid Kartenbesitzer selbst nichts, wohl aber den, der anruft. Deshalb ist es ein Ärgernis für alle, die kostenpflichtig auf eine Mailbox sprechen müssen. Simyo und Blau.de haben die Zwangsmailbox jetzt etwas entschärft. Zwar wird nach 30 Sekunden immer noch
auf die Mailbox umgeleitet, aber man kann keine Nachrichten mehr hinterlassen und es kostet den Anrufer auch nichts.
Welche Prepaid Anbieter haben eine Zwangsmailbox ?
Aktuell arbeiten alle Prepaid Discount Anbieter im E-Plus-Netz mit einer Zwangsmailbox. Blau.de und Simyo haben die Zwangsmailbox soweit abgeändert, dass keine Kosten mehr entstehen, nach 30 Sekunden Klingeln wird aber immer noch zwangsweise
zu einer "Nicht Erreichbar"-Ansage umgeleitet. Die Abfrage der Mailbox ist dafür kostenlos.
Bei Callmobile, Klarmobil und Simply (D1) lassen sich die Mailbox und die Rufumleitungen zwar deaktivieren, die Abfrage selbst ist aber kostenpflichtig und wird mit dem normalen Minutenpreis abgerechnet.
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