Handyporto.de – Die Idee ist recht einfach: Statt normale Briefmarken zu kaufen kann man mit dem Handy das fällige Porto direkt bestellen und bekommt zwar keine Marke aber immerhin einen 12stelligen Code mit dem sich Briefe ebenso wie mit einer Briefmarke frankieren lassen.
Die Abwicklung ist dabei sehr einfach. Man sendet eine SMS mit dem Inhalt “Brief” (für 55 Cent Briefporto) oder “Karte” (für 45 Cent Postkarten-Porto) an die Rufnummer 22122. Danach bekommt man eine SMS mit dem entsprechenden Code den man dann einfach auf die Karte oder den Brief schreiben kann. Damit ist die Post frankiert und kann in den Briefkasten geworfen werden. Wer keine SMS schreiben möchte kann auch die 22122 anrufen. Die Abrechnung des Portos erfolgt dann mit der nächsten Handy-Rechnung.
Hört sich einfach an und ist es auch aber ein Blick auf die Kosten macht klar: Wirklich lohnend ist das Handyporto nur für die Post. zum normalen Porto kommen nämlich bei Handyporto.de nochmal erhebliche Gebühren hinzu. So verlangt bereits die Post für einen Brief 95 Cent, für eine Postkarte werden immerhin noch 85 Cent abgerechnet. Das sind pro Frankierung 40 Cent mehr als am Schalter oder am Briefmarkenautomaten. Dazu kommen noch die Gebühren für den Anruf oder die SMS. Je nach Anbieter werden hier auch nochmal 7.5 bis 20 Cent fällig. Eine Briefmarke kann damit locker über einen Euro kosten.
Unter diesen Umständen ist es also sinnvoll zu rechnen. Lohnt es sich nicht eventuell doch den Weg zu Post anzutreten? Gerade wer viele Karte oder Briefe verschickt kommt mit dem normalen Modell deutlich billiger, auch wenn es natürlich nicht ganz so bequem ist.
Einige Anbieter (wie beispielsweise Callmobile oder Klarmobil) unterstützen zudem keine Premium-SMS. Kunden dieser Anbieter kommen also gar nicht erst in die Verlegenheit die teuren Handybriefmarken bestellen zu können.










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