5G Prepaid Anbieter – diese Tarife haben bereits Zugang zum 5G Netz – Will man die volle Leistungsfähigkeit seines modernen Smartphones nutzen, kommt man an 5G nicht mehr vorbei. Während Prepaid-Tarife früher oft als „langsame Notlösung“ galten, bieten sie heute Geschwindigkeiten, die locker mit festen Laufzeitverträgen mithalten können. Man profitiert dabei nicht nur von schnelleren Downloads, sondern vor allem von minimalen Reaktionszeiten (Latenz) und einer stabilen Verbindung in überfüllten Umgebungen wie Bahnhöfen oder Stadien.
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Wer maximale Flexibilität schätzt und sich nicht für 24 Monate binden möchte, findet im Prepaid-Bereich mittlerweile Angebote, die echtes Highspeed-Surfen mit bis zu 300 MBit/s ermöglichen. Doch Vorsicht: „5G“ bedeutet nicht automatisch überall Höchstgeschwindigkeit – man muss genau hinschauen, welcher Anbieter die Bremse gelöst hat und wo man im gedrosselten Bereich bleibt.
5G Prepaid Sim und eSIM mit viel Speed
Wenn man heute nach maximaler Geschwindigkeit im Prepaid-Sektor sucht, muss man vor allem auf die Freischaltung von 5G Standalone (5G+) und die jeweilige Maximalrate achten. Viele Discounter sind weiterhin künstlich gedrosselt.
Top-Anbieter für Highspeed-5G (Prepaid)
| Anbieter | Max. Download-Speed | Netz | Bewertung der Performance |
| Telekom (MagentaMobil) | bis zu 300 MBit/s | Telekom | Spitzenreiter bei Latenz und Flächenabdeckung. |
| Vodafone (CallYa) | bis zu 300 MBit/s | Vodafone | Sehr hohe Kapazitäten, oft 5G+ inklusive. |
| O2 (Prepaid) | bis zu 300 MBit/s | Telefónica | Hoher Speed in Städten, oft günstigere Datenpakete. |
| Aldi Talk | bis zu 150 MBit/s | Telefónica | Bester Kompromiss aus Speed und Discounter-Preis. |
| Lidl Connect | bis zu 100 MBit/s | Vodafone | Solide, aber deutlich langsamer als die Netzbetreiber. |
Vodafone hat mittlerweile die Vodafone Callya Prepaid Tarife auch für 5G freigeschaltet. Erfreulicherweise bietet Vodafone die Callya Tarife immer als Prepaid Freikarte an. Es gibt also keine Kaufpreis und auch keine Grundgebühr – Versandkosten fallen ebenfalls nicht an. Man kann die Simkarte also ohne finanzielle Belastung bestellen und zahlt nur die Grundgebühr und die Kosten für 5G. Damit kann man die Geschwindigkeiten von 5G sehr einfach und ohne größeres finanzielles Risiko testen.
Was man bei der Auswahl berücksichtigen muss
Um das Potenzial von „richtig schnellem 5G“ tatsächlich auszuschöpfen, sollte man folgende Punkte beachten:
- Die 300-MBit/s-Grenze: Bei Prepaid-Tarifen stößt man derzeit meist bei 300 MBit/s an ein Limit. Während Laufzeitverträge (Postpaid) teilweise bis zu 500 MBit/s oder mehr erlauben, ist man im Prepaid-Bereich etwas stärker reglementiert.
- Netzpriorisierung: Man sollte wissen, dass Kunden direkt beim Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, O2) in überlasteten Funkzellen oft bevorzugt behandelt werden gegenüber Kunden von Drittanbietern (wie z.B. Klarmobil oder Lebara).
- Latenzzeiten (Ping): Für Anwendungen wie Cloud-Gaming oder Echtzeit-Kommunikation ist nicht nur der Download-Speed entscheidend. Hier hat man im Telekom-Netz meist die stabilsten und niedrigsten Werte.
- Datenhunger: Nutzt man die vollen 300 MBit/s aus (z.B. durch große Downloads), verbraucht man das Inklusiv-Volumen in sehr kurzer Zeit. Man sollte daher Tarife wählen, die bei Bedarf eine DayFlat (unbegrenztes Datenvolumen für 24h) anbieten. Dazu ist natürlich generell unbegrenztes Internet zu den 5G Tarifen immer eine gute Wahl
Fazit: Will man keine Kompromisse eingehen, wählt man Telekom oder Vodafone direkt. Sucht man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit, bietet sich O2 oder der Discounter Aldi Talk an.
Gesamt-Überblick 5G:
5G Prepaid Anbieter mit 5G+ bzw. 5G Stand Alone
Der Zugriff auf 5G Standalone (5G SA) – oft auch als „echtes 5G“ oder 5G+ vermarktet – ist im Prepaid-Bereich im Jahr 2026 noch immer ein Privileg, das man vor allem bei den direkten Netzbetreibern findet. Während normales 5G (NSA) oft nur ein „Turbo“ für das LTE-Netz ist, bietet 5G SA eine komplett eigenständige Infrastruktur mit minimalen Latenzzeiten und geringerem Stromverbrauch.
| Anbieter | Option / Name | Status für Prepaid | Aktivierung |
| Vodafone (CallYa) | Giga 5G+ | Verfügbar | Man muss die Option in der „MeinVodafone-App“ kostenlos buchen. |
| O2 (Prepaid) | 5G Plus | Verfügbar | Über die „Mein O2 App“ kann man das 5G-Plus-Pack kostenlos freischalten. |
| Telekom (MagentaMobil) | 5G+ Gaming | Eingeschränkt | Primär als Gaming-Option über die „MeinMagenta App“ verfügbar; oft an neuere Tarife gekoppelt. |
| Discounter (z.B. Aldi, Lidl) | — | Nicht verfügbar | Man nutzt dort zwar 5G, aber meist nur im Non-Standalone-Betrieb (NSA). |
Die anderen D1 Prepaid Anbietern haben keinen Zugriff auf 5G SA. Auch bei den Vodafone Prepaid Tarifen und den O2 Prepaid eSIM und SIM gibt es diese Technik noch nicht. Zum Testen empfehlen wir hier die O2 Prepaid Sim, weil auch diese eine kostenfreie Freikarte ist und man so ohne größere Kosten die neue Technik prüfen kann.
Die MagentaMobil Prepaid Sim der Telekom können seit Anfang 2020 mit 5G ausgerüstet werden. 2024 wurden dann ALLE Prepaid Angebote kostenfrei für 5G freigeschaltet. Man kann also alle Tarife der Telekom mittlerweile im 5G Netz nutzen. Das ist bisher noch die Ausnahmen – die meisten anderen Anbieter haben nur ihre Prepaid Flat für die Technik freigeschaltet. Der billigste Tarif mit Datenvolumen kostet bei der Telekom aber 4,95 Euro, so dass man auch mindestens 5 Euro monatlich zahlt, wann man diese Technik nutzen möchte.
Was man über 5G SA im Prepaid-Bereich wissen sollte
- Manuelle Freischaltung notwendig: Anders als das „normale“ 5G wird 5G SA (Standalone) selten automatisch aktiviert. Man muss fast immer in die jeweilige App des Anbieters gehen und die entsprechende Option (meist kostenlos) dazubuchen.
- Voraussetzung Hardware: Man benötigt zwingend ein Smartphone, das 5G SA unterstützt (z. B. iPhone 15/16/17 Serie, Samsung Galaxy S24/S25 Serie). Zudem muss in den Mobilfunkeinstellungen des Geräts „5G Standalone“ explizit eingeschaltet sein.
- Vorteile im Alltag:
- Latenz: Man erreicht Ping-Zeiten von unter 10 ms (ideal für Cloud-Gaming oder Videocalls).
- Akku: Da das Handy nicht mehr gleichzeitig eine Verbindung zum LTE-Netz halten muss, spart man bis zu 20 % Energie beim Surfen.
- Telefonie: Erst mit 5G SA kann man echtes Vo5G (Voice over 5G) nutzen, was die Sprachqualität verbessert und den Rufaufbau beschleunigt.
HINWEIS: Dieser Artikel bezieht sich rein auf 5G und damit auf das mobile Internet. Wer Angebote ohne 5G und mobiles Internet sucht, sollte diesen Artikel lesen: Prepaid ohne Internet
5G Nutzung nur mit passendem Smartphone und Netzausbau
Neben dem passenden 5G Tarife zur Prepaid Karte benötigt man für die Nutzung des neuen Netzstandards auch noch zwei weitere Grundlagen:
- zum Einen muss das Smartphone bereits 5G unterstützen – es muss also eine 5G Modem verbaut sein, dass die Verbindung zum 5G Netz herstellen kann. Bei neueren Modellen ist das zumindest bei den teureren Geräten kein Problem mehr, bei Smartphones, die bereits einige Jahre als sein, gibt es oft nur 4G an Bord. Dann benötigt man unter Umständen ein neues Prepaid Handy um 5G auch wirklich einsetzen zu können.
- Darüber hinaus muss das 5G Netz des eigenen Prepaid Anbieters vor Ort bereits ausgebaut sein. Telekom und Vodafone sind in diesem Bereich bereits recht gut aufgestellt, aber es gibt nach wie vor weiße Flecken ohne 5G Ausbau, daher kann es nicht schaden, wenn man vorher prüft, ob man in einer Ausbauregion wohnt.
Generell sollte man daher nicht nur prüfen ob der Tarif 5G kann, sondern auch die anderen Voraussetzungen checken.

Lohnt sich 5G bereits für Prepaid Tarife und Simkarten?
Die Frage, ob 5G im Prepaid-Bereich sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige Überlegungen, die dir helfen können, eine Entscheidung zu treffen:
- Geschwindigkeit und Leistung: 5G bietet im Vergleich zu 4G eine deutlich höhere Geschwindigkeit und eine verbesserte Netzwerkkapazität. Das bedeutet, dass du schneller surfen, Videos in höherer Qualität streamen und Spiele mit weniger Verzögerung spielen kannst.
- Verfügbarkeit: In vielen Regionen ist die 5G-Abdeckung noch nicht flächendeckend. Bevor du dich für einen 5G-Prepaid-Tarif entscheidest, solltest du sicherstellen, dass 5G in deiner Gegend verfügbar ist.
- Tarifkosten: 5G-Tarife sind mittlerweile in verschiedenen Preisklassen erhältlich, auch im Prepaid-Bereich. Es gibt Angebote, die für unterschiedliche Budgets geeignet sind. Es ist wichtig, die Preise und Leistungen zu vergleichen, um den besten Tarif für deine Bedürfnisse zu finden.
- Nutzung: Wenn du häufig große Datenmengen über das mobile Internet überträgst, kann 5G sehr vorteilhaft sein. Für gelegentliches Surfen oder Messaging könnte 4G jedoch ausreichend sein.
- Zukunftssicherheit: Der Umstieg auf 5G kann auch eine zukunftssichere Entscheidung sein, da immer mehr Anwendungen und Dienste 5G nutzen werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 5G im Prepaid-Bereich durchaus sinnvoll sein kann, insbesondere wenn du die Vorteile der höheren Geschwindigkeit und Kapazität nutzen möchtest und die Netzabdeckung in deiner Region gegeben ist.
Ich schreibe bereits seit 2006 rund um die Themen Prepaid, Mobilfunk und Kommunikation und begleite die Entwicklungen auf dem Markt seit dieser Zeit intensiv und durchaus auch kritisch. Das Internet hat in diesem Segment viel verändert und ist zu einer wichtigen Informationsquellen geworden, die vielfach die Mobilfunk-Fachgeschäfte abgelöst hat. Sollte es Fragen oder Anmerkungen zum Artikel geben – gerne in den Kommentaren oder auch direkt in den soazialen Netzwerken. Mehr zu mir: Wer schreibt hier?